empowerment soziale arbeit

Setzt man sich professionell mit Empowerment auseinander, muss man sich sowohl mit seinem eigenen Menschenbild, als auch mit dem Bild seiner Klienten auseinandersetzen. Die­ses Vertrauen in die Stärken der Menschen, in produk­ti­ver Weise die Bela­stun­gen und Zumu­tun­gen der alltägli­chen Lebenswirk­lich­keit zu verarbeiten, ist Zentrum und Leitmo­tiv der „Philosophie der Menschenstärken“. Sie sind Gegen­rezepte gegen die Behar­rungs­macht alt­herge­brachter Berufsroutinen, sie sind Gegengifte gegen den Ver­lust von Ego-Invol­vement und Verände­rungsmoti­vation und geben den Kurswechseln der Institution in Richtung Empowerment eine verbindliche Richtschnur. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Soziologie sozialer Probleme; Soziologie der Lebensalter; Empowerment und Theorie der Sozialen Arbeit. Unsere Mitarbeiter haben es uns zur obersten Aufgabe gemacht, Verbraucherprodukte jeder Variante ausführlichst zu testen, damit Sie als Leser ganz einfach den Empowerment ansatz soziale arbeit bestellen können, den Sie kaufen möchten. Hierzu bedarf es eines festen Ortes und eines festen organisatorischen Settings. In der Anwendung werden in Deutschland häufig vier Handlungsebenen von Empowerment (etwa nach Norbert Herriger, 窶昿mpowerment in der sozialen Arbeit窶�) unterschieden. Das Empower­ment-Kon­zept bleibt hier - auch in Zei­ten eines konservativen Roll-Backs und eines durchgreifenden Reformpessimismus - einem sozialaufklärerischen Pro­gramm ver­pflich­tet. Die Betrof­fenen treten hier ein in die Rolle von ‚aktiven Kon­sumenten‘; sie wer­den auch im admini­strativen Raum zu Experten in eigener Sa­che, die in zwei­erlei Weise Ein­fluss ausüben: zum einen durch die Mitwirkung auf der Ebene der Kon­zeptent­wicklung und der Pla­nung von Dienstleistungen; und zum ande­ren durch die kriti­sche Überprü­fung und Evaluation der Imple­mentation dieser Dienst­lei­stungspro­gramme. Eine umfassende Übersicht über die aktuelle englisch- und deutschsprachige Literatur zum Thema Empowerment finden Sie in: Norbert Herriger: Empowerment in der Sozialen Arbeit. Fachkräfte der Gesundheitsförderung sollen Soziale Arbeit im Zeichen von Empowerment ist dann nicht mehr allein Pro­duktion von Dienst­lei­stungen oder parteiliches Eintreten für Klienten­in­teressen. Dieses Menschenbild, das der Empowerment-Praxis leitend ist, umfasst folgende Bausteine: Das Empowerment-Konzept basiert auf normativ-ethischen Grundüberzeugungen, in denen sich die Achtung vor der Autonomie der Lebenspraxis der Klienten, ein engagiertes Eintreten für soziale Gerechtigkeit und für den Abbau von Strukturen sozialer Ungleichheit sowie die Orientierung an einer Stärkung von (basis-)demokratischen Partizipationsrechten miteinander verbinden. (3) Soziale Ressourcen: Diese letzte Ressourcenkategorie verweist auf das soziale Eingebunden-Sein („embedding“) des Einzelnen bzw. Wir unterscheiden strukturelle, personale und soziale Ressourcen: (1) Strukturelle Ressourcen: Strukturelle Ressourcen sind Potenziale von Lebensqualität, die an die jeweilige soziale Lebenslage des Einzelnen bzw. (2) Empowerment als professionelle Unterstützung von Autonomie und Selbst­gestal­tung. Die Verwirklichung einer solchen ‚Arbeits-Partnerschaft‘ im pädagogischen Alltag ist an spezifische Voraussetzungen gebunden. Eine partizipative institutionelle Entscheidungsstruktur:Die Enthierarchisierung von institutionellen Entscheidungs- und Kontrollstrukturen; eine Delegation von Entscheidungsbefugnissen und eine ergebnisorientierte Entscheidungsfindung in flachen Hierarchien („partizipatives Management“); die Ersetzung von alten Hierarchien durch selbstgesteuerte Teams; eine klare und für alle transparente Verteilung von Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten. Für die So­ziale Arbeit ergibt sich damit auf dieser gruppenbezogenen Ebene die Aufgabe, Men­schen miteinan­der zu verknüpfen und ihnen Aufbauhilfen bei der Gestal­tung von un­terstützenden Netzwerken zu vermitteln. Die Rolle des Einzelkämp­fers, der sich ‚in heroischem Kampf‘ gegen das Ge­wicht der Routine stemmt, über­for­dert wohl auf Dauer die Kräfte des einzelnen. Anknüpfend an aktuelle psychologische Diskurse wollen wir den Begriff „Ressourcen“ hier wie folgt definieren: Unter Ressourcen wollen wir somit jene positiven Personenpotenziale („personale Ressourcen“) und Umweltpotenziale („soziale Ressourcen“) verstehen, die von der Person. : Die Einführung einer systematischen Ressourcendiagnostik: die sensible Diagnose lebensgeschichtlich verankerter Stärken und Ressourcen auf Seiten der Klienten; die vertragliche Regelung von Hilfebeziehungen: die Formulierung von ausgearbeiteten Hilfe- und Behandlungsverträgen, in denen die auf den Hilfeprozess bezogenen Ziele, Verfahren, Zeitperspektiven und Verantwortlichkeiten wechselseitig verpflichtend niedergeschrieben sind; das unveräußerliche Wahlrecht der Klienten: die Achtung der Eigenentscheidungen und der Selbstverantwortlichkeiten der Adressaten im Hinblick auf die Nutzung des sozialen Dienstleistungsangebotes wie auch im Hinblick auf die von ihnen markierten Grenzen der pädagogischen Zuständigkeit. Empfehlungen geben („mentoring“) – dies aber ohne Druck auszuüben; eine Haltung des Zutrauens und der Anerkennung dokumentieren; Entscheidungen positiv konnotieren, Mut machende Rückmeldung geben, Unterstützung anbieten; das Recht auf Risiko und Irrtum zugestehen; Sackgassen und Irrwege als „Lernmaterial“ interpretieren; Fehlschläge mit Hoffnung stiftender Kommentierung abfedern; ggf. Professionelle pädagogische Arbeit versteht sich als dialogisch-reflexive Verständigung zwischen Partnern (eine „kollaborative“ Arbeitsbeziehung „auf Augenhöhe“); Pädagogische Arbeit ist zugleich immer auch „konfrontativer Spiegel“: Konfrontation der Selbstwahrnehmung des Klienten mit kontrastierender Fremdwahrnehmung – dies auf der Basis eines festen Vertrauensfundamentes; Soziale Arbeit erweist ihre Produktivität überall dort, wo sie ihren KlientInnen „Testfelder“ eröffnet für das Entdecken von eigenen Stärken und für die Erprobung von Selbstbestimmung und Eigengestaltung; Stellvertretendes Handeln – insbesondere bei schwerst-mehrfachbehinderten Menschen – bedarf einer verstehenden Diagnostik und einer (Team-)Reflexion von ungerechtfertigten Hilflosigkeitsunterstellungen und Entmündigungsfallen. das aktive Engage­ment des Ein­zelnen - zivilgesellschaftliche Kompe­tenz: bürgerschaftliches Engagement und die Über­nahme von Verant­wor­tung und Lei­tungsfunktionen in lo­ka­len Netz­werken der Selbstor­ganisation; und das aktive Eintreten für eine De­mokrati­sierung sozialer Le­bensgüter auf der Bühne der lokalen Öffent­lich­keit; die Selbstverpflichtung auf ein öffentliches soziales Gut: die Be­reit­schaft, sich jen­seits der Grenzen von Eigennutz und partikularen Inter­es­sen auf öf­fentliche Anlie­gen und Aufgaben einzulassen, sich einzu­mischen und für ein gemeinsames öffent­liches Gut zu streiten; ein kritisch-analytisches Verständnis der sozialen und politi­schen Webmuster der Lebenswelt: das Wissen um hilfreiche Ressourcen, Al­lian­zen und Strategien der Meinungsmobi­li­sierung und der Interessen­durch­set­zung; das gefestigte Vertrauen in die eigene Gestaltungskompetenz zur Veränderung der lokal-politischen Umwelt: das Ver­trauen in das eigene Vermögen, (gemeinsam mit anderen) relevante Ausschnitte der Le­bens­welt ak­tiv gestalten und Einfluss auf die kom­munal­politischen Pro­zes­sen der Wil­lensbil­dung und Entscheidungsfin­dung nehmen zu können. Erste modellhafte Erprobungen solcher Parti­zipationsverfahren - die Bürgerbeiräte -  eröffnen hier neue Per­spektiven: Sie sehen die Einberufung von Beiräten auf der Ebene der kommunalen Sozialpolitik vor, in denen engagierte und in der Regel zugleich ‚problembetrof­fene‘ Bürger ein forma­les Auf­sichts- und Kontrollman­dat ausüben (z.B. Der Empowerment-Zirkel ist ein methodisches Instrument der Organisationsentwicklung. Im Mittelpunkt stehen hier die Entdeckung noch ungenutzter Stärken der KlientInnen und die Förderung ihrer Ressourcen der Selbstgestaltung. Die Komplementarität von Zuständigkeiten und Methoden:Die Abgrenzung spezifischer inhaltlicher Zuständigkeiten („Arbeits-Domänen“) und methodischer Kompetenzen der einzelnen MitarbeiterInnen; die Gelegenheit, individuelle methodische Fähigkeiten, Kompetenzen und Kenntnisse in die alltäglichen Arbeitsprozesse einbringen zu können. Wenden wir uns nun den Handwerkszeugen einer Sozialen Arbeit zu, die Menschen zur Ent­dec­kung der ei­genen Stärken anstiften und sie in die Rolle von au­tonomen Regisseuren der ei­genen Lebensgeschichte einsetzen möchte. Empowerment-Zirkel - das sind funktionsübergreifend zusammengesetzte Arbeitsgruppen (ggf. Die Arbeit an einer institutionellen „Kultur des Empowerment“ ist eine dauerhafte, nie wirklich abgeschlossene Arbeit im Team. „Mentorenschaft“ (kundige Lebensweg-Begleitung) vorschlagen. Auf diese Weise konstituiert sich ein grenzübergreifendes Ressourcen-Netz­werk, das in Lebenszeiten der Belastung spürbare Entla­stung und Hilfestellung zu ge­ben vermag. In der Literatur finden sich viele Versuche, das was Empowerment (wörtlich übersetzt: Selbstbemächtigung; Selbstbefähigung; Stärkung von Eigenmacht und Autonomie) ausmacht, auf den Begriff zu bringen. Gefragt sind hier Gegenre­zepte gegen den re­si­gnativen Rückzug der Bürger ins Private. In den Mittel­punkt rücken hier die im öffentli­chen Raum sichtba­ren und in handfesten Ver­ände­rungen der Lebens­welt messba­ren Effekte des so­zialen Engage­ments: die Aktio­nen bürgerschaftli­cher Einmi­schung, das öffentli­che Ein­tre­ten der Bürger für eine Teilhabe an Prozes­sen der politischen Willens­bil­dung, ihre soli­dari­sche Gemeinschaft in Selbsthilfe-Gruppen und Bür­ger­bewegungen: In diesen Dimensionen spiegelt sich ein optimistisches, kontext-orientiertes Konzept von Empowerment. Dieses Empowerment-Verständnis können wir mit drei Stichworten kennzeichnen: (1) „sharing power“: Die Abkehr von Paternalismus und „fürsorglicher Belagerung“, (2) Der Respekt vor der Autonomie des Betroffenen und Kooperation ‚auf Augenhöhe’, (3) Die Mentoren-Rolle der professionellen Helfer. Empowerment bezeichnet dabei sowohl den Prozess der Selbstbemächtigung als auch die professionelle Unterstützung der Mens窶ヲ Die Fähigkeit, aus der bunten Vielzahl der angebotenen Lebensoptionen auswählen und eigenverantwortete Entscheidungen für die eigene Person treffen zu können; Die Fähigkeit, für die eigenen Bedürfnisse, Interessen, Wünsche und Phantasien aktiv einzutreten und bevormundenden Übergriffen anderer in das eigene Leben entgegentreten zu können; Die Erfahrung, als Subjekt die Umstände des eigenen Lebens (Selbst-, Sozial- und Umweltbeziehungen) produktiv gestalten und erwünschte Veränderungen ‚in eigener Regie‘ bewirken zu können (die Erfahrung von Selbstwirksamkeit und Gestaltungsvermögen); Die Bereitschaft und die Fähigkeit, sich belastenden Lebensproblemen aktiv zu stellen (und nicht zu Mustern der Verleugnung und der Nicht-Wahrnehmung Zuflucht zu suchen), wünschenswerte Veränderungen zu buchstabieren und hilfreiche Ressourcen der Veränderung  zu mobilisieren; Das Vermögen, ein kritisches Denken zu lernen und das lähmende Gewicht von Alltagsroutinen, Handlungsgewohnheiten und Konditionierungen abzulegen; Die Fähigkeit, sich aktiv Zugang zu Informationen, Dienstleistungen und Unterstützungsressourcen zu eröffnen und diese ‚zum eigenen Nutzen‘ einzusetzen; Die Einsamkeit überwinden und die Bereitschaft, sich in solidarische Gemeinschaften einzubinden; Das Einfordern der eigenen Rechte auf Teilhabe und Mitwirkung und die stete Bereitschaft, offensiv gegen stille Muster der Entrechtung einzutreten. Einleitung 1 Selbstbestimmung 2 Konzepte der Sozialen Arbeit 2.1 Das Assistenzkonzept 2.2 Das Kundenmodell 2.3 Empowerment 3 Gleichwertiger Umgang und Abhängigkeiten zwischen Sozialpädagogen/innen und den Menschen mit geistiger Behinderung 3.1 Gleichwertiger Umgang 3.2 Abhängigkeiten und mögliche Folgen 4 Selbstbestimmung fördernde Kommunikationsweisen Zusammenfassung Quellenverzeichnis Denn ohne Zweifel: Das Empowerment-Konzept ist für die Soziale Arbeit von hoher Attraktivität. (3) Die Ebene der Organisation - das Eröffnen von Räumen der Bürgerbetei­li­gung. Sie gewinnen - gemeinsam mit anderen - Zuversicht, sie werden zu Aktivposten in der Gestaltung lokaler Lebensverhältnisse und ge­hen auf eine gemeinsame Reise in die Stärke, in deren Verlauf sie mehr und mehr zu einem Machtfaktor auf der Bühne der lokalen Öffentlichkeit werden und die lokale sozialpolitische Landschaft verändern. Empowerment bietet Auswege aus der 窶曦ürsorge-Falle窶� in der Sozialen Arbeit. Mit Empowerment (von englisch empowerment Ermächtigung, Übertragung von Verantwortung) bezeichnet man Strategien und Maßnahmen, die den Grad an Autonomie und Selbstbestimmung im Leben von Menschen oder Gemeinschaften erhöhen sollen und es ihnen ermöglichen, ihre Interessen (wieder) eigenmächtig, selbstverantwortlich und selbstbestimmt zu vertreten. Empowerment zielt darauf ab, dass Menschen die Fähigkeit entwickeln und verbessern, ihre soziale Lebenswelt und ihr Leben selbst zu gestalten und sich nicht gestalten zu lassen. Die Verständigung auf einen gemeinsamen Zielkatalog (Leitbild):Die gemeinsame Verständigung des Teams auf Parameter und Standards, an denen wünschenswerte Veränderungen der Lebenslage der Klienten (Ergebnisqualität), gelingende Arbeitsbeziehungen zwischen Sozialarbeiter und Klient (Prozessqualität) und ‚stimmige‘ institutionelle Strukturbedingungen (Strukturqualität) bemessen werden. Soziale Unterstützung befriedigt allgemeine soziale Bedürfnisse nach Teilhabe, Anerkennung und sozialem Aufgehoben-Sein. Sie wird vielmehr zu ei­ner einfüh­lenden und un­ter­stützen­den Le­bensweg­-Begleitung, die Menschen in Zeiten der Lebensveränderung ermutigt und unterstützt und ihnen strukturelles Rück­grat für individuelle und kollektive Prozesse der Selbstbefreiung ist. Empowerment („Selbstbefähigung“; „Stärkung von Autonomie und Eigenmacht“) - das ist heute eine Sammelkategorie für alle solchen Arbeitsansätze in der psychosozialen Praxis, die Menschen zur Entdeckung eigener Stärken ermutigen und ihnen Hilfestellungen bei der Aneignung von Selbstbestimmung und Lebensautonomie vermitteln. Mit dieser Neu-Vermessung des Arbeitskontraktes zwischen Sozialarbeiter und Klient aber ver­ändert sich die berufli­che Identi­tät der Sozialen Arbeit. Die im folgenden aufgelisteten Themen strukturieren das Gespräch. 1. Ganz im Gegen­teil: Die Adressaten sozialer Dienstlei­stun­gen werden - auch in Lebensetappen der Belastung - in der Rolle von kompetenten Ak­teu­ren wahrgenommen, die über das Vermögen verfügen, ihre Lebenssettings in ei­gener Regie zu gestalten und Lebenssouveränität zu gewinnen. die theoretischen Grundlagen des Konzepts. Diese Grundhaltung ist vor allem dort gefordert, wo prekäre Lebenslagen eher resignative Einstellungen, Ohnmacht oder die Flucht in den Opferstatus fördern. In vielen (vielleicht sogar den meisten) Fällen ist Empowerment das Produkt einer ‚konzertierten Aktion‘ - das gemein­schaftliche Produkt von Men­schen also, die sich zusammenfinden, ihre Kräfte bündeln und gemeinsam aus ei­ner Si­tuation der Machtlosigkeit, Resignation und Demorali­sierung heraus be­ginnen, ihr Le­ben in die eigene Hand zu nehmen. Empowerment in der psychosozialen Praxis: Hier geht es darum, das Individuum darin zu bestärken, selbstbestimmt und autonom zu leben. Sie eignet sich als eine praktische Reflexionshilfe, mit der Sozialarbeiter und Klient im Verlauf ihres Arbeitskontraktes wiederholt das je aktuelle Ressourcensetting visualisieren, die bereits eingetretenen Veränderungen dokumentieren, Hindernisse im Zugang zu Ressourcen reflektieren und das weiterführende Hilfeverfahren neu organisieren. Angesichts dieser schillernden Be- grifflichkeit überrascht nicht, dass in der Sozialen Arbeit bisher eine systematische Ein- ordnung von Empowermentfehlt: Während Norbert Herriger, wie bereits zitiert, Empo- wermentals 窶枌erufsethisches Überzeugungsmodell窶� (ebd. S. 81) bzw. ), Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften, Hochschule Düsseldorf. Empowerment-Arbeit auf institutionel­ler Ebene meint hier: die Stärkung der Respon­sivität admini­strativer Struktu­ren für Bür­gerbe­lange und die Etablierung von Verfahren der formalen Beteiligung, die sachverständigen Bürgern ein Mandat im Prozess der Planung, Gestaltung und Im­ple­mentation von sozialen Dienstleistun­gen geben. ein  Gefühl der Sinnhaftigkeit und des Lebensgelingens, das sich vor allem dort einstellt, wo es dem Subjekt gelingt, Selbstansprüche und Identitätsziele in Lebensprojekte zu übersetzen, die ihm die Erfahrun­g authentischer (Selbst-) Wertschätzung vermitteln – „Sinnhaftigkeit“ (meaningful­ness). die praktische Anwendung von Empowerment-Ideen. Empowerment. Das Gefühl der Kohärenz – das ist nach Antonovsky ein identitätssicherndes Gefühl der ‚Lebensganzheit‘, in dem ein positives Bild der eigenen Hand­lungsfähigkeit, das sichere Wissen um die Sinnhaftig­keit des eigenen Lebens und die Gewissheit der Person, Biographie, Alltagsverhältnisse und soziale Umwelt aktiv und eigenbestimmt ge­stalten zu können, zusammenfließen. Das Empowerment-Konzept nun bricht mit diesem Blick auf die Schwä­chen und Ab­hän­gigkeiten. : Der Perspektivenwechsel von der Defizit- zur Stärkenorientierung:Die (durch einen externen Moderator geleitete) Diskussion über die „Philosophie der Menschenstärken“ und ihren spezifischen Zuschnitt im jeweiligen institutionellen Handlungsfeld; die kritische Reflexion defizitgeprägter Wahrnehmungsmuster für ‚typische‘ Problemfälle und der kontrastierende Blick auf verfügbare personale und soziale Ressourcen; die Einführung von ergänzenden Verfahren zur Diagnose von Stärken und Ressourcen im Rahmen von Erstgesprächen, Sozialanamnese und Hilfeplanung („Verfahren der Kompetenzdiagnostik“); multiperspektivische Fallgespräche im Team, in denen (von zwei ModeratorInnen) zum einen die Problemlage und die defizitgepägten Handlungsanteile des Klienten, zum anderen seine Stärken und Ressourcen kontrastierend vorgestellt werden. Mit E. wird weniger eine eigenständige Methode, sondern vielmehr ein spezifisches Selbstverständnis der Sozialen Arbeit beschrieben; dieses kann grundsätzlich in allen Methoden Anwendung finden; wurde aber bisher besonders in der Debatte um stadtteilbezogene Ansätze der Sozialen Arbeit aufgegriffen. Me­thodi­sches In­strument dieser Ver­netzung ist die Netzwerk-­Konferenz, die eine Plattform be­reitstellt, auf der es mög­lich wird, die verfügba­ren Unterstüt­zungsres­sour­cen und Hilfebereit­schaften des na­türli­chen Netz­werkes zu bündeln und zu einem kon­zertier­ten Hilfe-Ar­rangement zu verknüp­fen. Entdecken und fördern Sie die Stärken und Potenziale Ihrer KlientInnen. Alle Empowerment ansatz soziale arbeit auf einen Blick Alles was auch immer du im Themenfeld Empowerment ansatz soziale arbeit wissen wolltest, erfährst du auf der Seite - genau wie die genauesten Empowerment ansatz soziale arbeit Tests. Auf der Grundlage einer gemeinsamen Ver­ständigung über Zielset­zungen und Schrittfolgen werden verfügbare Hil­fer­es­sourcen in der priva­ten Lebenswelt und in den öffentlichen Dienstlei­stungs­agen­turen zu einer konzertierten Unterstützungsaktion zusam­menge­führt. Was not­wendig ist, das ist die Absicherung des ein­zelnen Mitar­beiters in einer institutionell geteilten „Kultur des Empowerment“. Die ganz aktuelle erweiterteneue Auflage ist ein Anlass, es doch in ein paar Aspekten zu versuchen. Immer gegen die (nie offen formu­lierte, immer hinter vorgehaltener Hand versteckte) Skepsis und Gering­schätzung der anderen ankämpfen und das eigene Gegen-den-Strom-Schwimmen rechtfertigen zu müssen, das kostet einen hohen Preis. Sie zielen auf die Implementa­tion von Partizipa­tionsverfahren, die ihren Wünschen und Bedürfnissen nach Mitmachen, Mitgestalten, Sich-Einmischen in Dienstleistungspro­duktion und lokaler Politik Rech­nung tragen und eine ei­genverantwortliche Ge­stal­tung von loka­len Umwelten zulas­sen. Die professionellen Helfer nehmen dadurch 窶枦ie Adressaten sozi窶ヲ eine gemeinsame institutionelle „Kultur des Empowerment“ anregen und fördern; die Motivation der MitarbeiterInnen fördern, die ihre spezifischen Fähigkeiten und Stärken in der Empowerment-Arbeit aktivieren und ihre Identifikation mit dem Empowerment-Programm bestärken; das Engagement und die subjektive Arbeitszufriedenheit der MitarbeiterInnen durch die positiv erfahrene Einbindung in eine verlässliche und von allen Mitgliedern geteilte Organisationskultur befördern. Empowerment-Zirkel arbeiten analog der im Produktionsbereich bereits seit den 50er Jahren eingeführten „Qualitäts-Zirkel“ (Arbeitskreise zur Verbesserung der Produkt-Qualität und der Arbeitsqualität). Sie be­freien sich in eigener Kraft aus einer Position der Ohnmacht und wer­den zu aktiv han­delnden Akteu­ren, die ein Mehr an Selbstbestim­mung, Autonomie und Lebens­regie er­streiten. Zu den Hintergründen hier einige Anmerkungen: Die Lebensgeschichte vieler der Menschen, die uns in der pädagogischen Praxis begegnen, ist eine Geschichte der Demoralisierung und der erlernten Hilflosigkeit. Der Rückgriff auf das positive Kapital dieser Erfahrungen macht es Menschen möglich, sich ihrer Um­welt we­niger ausgesetzt zu fühlen und Mut für ein offensives Sich-Einmischen zu sammeln. Grund­überzeugung dieser Debatte, die vor allem in der nar­rativen Psychologie geführt wird, ist es, dass Menschen Le­benskohärenz, also die sichernde Erfahrung der Sinnhaf­tigkeit der eigenen Lebensgeschichte, in Selbsterzählungen (Selbstnarrationen) konstruieren. Für die neue berufliche Rolle von „Empowerment-ArbeiterInnen“ finden sich in der Literatur unterschiedliche Begrifflichkeiten: Assistent – Unterstützer – Begleiter. Hierzu zählen u.a. Gemeinsam ist diesen das Bild des Schutzschil­des: Menschen - an den Endstationen Mut ma­chender Reisen in die Stärken an­gekom­men - er­werben das Schutz­schild einer spezifi­schen seelischen Wider­standsfähig­keit, das es ihnen in ihrer weiteren Biogra­phie möglich macht, die Bedro­hungen und Gefähr­dungen erneuter Hilflo­sig­keit abzuweh­ren. Dieses Argument ist nur scheinbar selbstverständlich – ein Blick auf die Lebensverhältnisse von Menschen der Dritten Welt, aber auch auf die gegenwärtig in der Bundesrepublik akute Diskussion über Leistungskürzungen in der sozialstaatlichen Basissicherung und „neue“ Armut dokumentieren dies nachdrücklich. Solche po­sitiven Le­benser­fahrungen aber, in denen Menschen Sicherheit und Selbstwert finden, entfal­ten eine be­mächtigende Kraft. Definitionen in diesem ersten Wortsinn betonen die aktive Aneignung von Macht, Kraft, Ge­staltungsvermögen durch die von Machtlosigkeit und Ohn­macht Betroffe­nen selbst. Ziel der Arbeit auf dieser Ebene ist es, Verbin­dungen, die sich in der Zeit gelockert haben, enger zu knüpfen, die Risse zwi­schen aus­einan­dergerissenen Netzwerkteilen zu kitten, den Austausch und die zielgenaue Nut­zung von sozialen Unterstüt­zungsleistun­gen zu intensi­vie­ren. „…wenn gar nichts mehr geht…“ Fachleute, die ihren Klienten in den letzten Jahren zunehmend neue Freiheiten, Teilhabemöglichkeiten und Chancen der Selbstgestaltung eröffnet haben, sind häufig enttäuscht darüber, dass diese die neuen Freiheiten so wenig nutzen, ja sie als subjektive Überforderung zurückweisen. In dieser Mentorenschaft erfüllt der professionelle Helfer folgende Rollen: Die „zurückhaltende“ Professionalität, die in der Mentoren-Rolle zum Ausdruck kommt, wird in der Praxis vielfach missverstanden als Entqualifizierung und als Verlust von fachlicher Expertise. Ziel ist die gemeinsame Erarbeitung von empowerment-förderlichen Organisationsstrukturen („empowering organizations“), d.h. also die Gestaltung von Arbeitsplatzstrukturen, die. Politisches Empowerment weist über die Ebene der Selbst­verän­derung hinaus. Die Grundorientierung an einer „Rechte-Perspektive“: Men­schen mit Lebensschwierigkeiten verfügen - unab­hängig von der Schwere ihrer Beeinträchtigung - über ein un­veräußerliches Partizipations- und  Wahlrecht im Hinblick auf die Gestaltung ihres Le­bensalltags. Eine gemeinsame Ergebnisverantwortung:Die Bereitschaft aller MitarbeiterInnen, bei Nicht-Erreichen der definierten Qualitätsziele Verantwortung zu tragen - und dies im Sinne eines Neu-Lernens, einer kollegialen Neuverständigung, einer Neusortierung organisatorischer, methodischer und verfahrensbezogener Strukturen. In der Literatur finden sich weitere Umschreibungen von Empowerment: Dort, wo Menschen diese Erfahrungen von Selbstwert und aktiver Gestaltungskraft, von Ermutigung und sozialer Anerkennung haben sammeln können, vollziehen sich Mut machende Prozesse einer „Stärkung von Eigenmacht“. Empowerment 窶� nur wenige Begriffe haben die Diskussion um Leitlinien in der Sozialen Arbeit in den letzten 20 Jahren so nachhaltig beeinflusst wie dieser Begriff. Aber: Das Gegenteil ist richtig. Diese Verän­derungen sind in der Li­teratur in un­terschied­li­chen Begrifflichkeiten gefasst worden. Beispiele für Mut ma­chende Pro­gramme der community organization entstammen dem Kontext des „Healthy Ci­ties-Pro­gramms“ der Weltgesundheitsorganisation: Hier werden in einem Joint Venture und in gemeinsamer Verantwortung von Ge­sundheitsdienstlei­stern und enga­gierten Bür­gern Projekte erarbeitet und realisiert, die weit über einen engen Ge­sundheitsfokus hinaus Beiträge zu einer Verbesserung der kom­munalen Le­bensquali­tät in kleinen Schritten sind: architektonische Wohn(umfeld-)gestal­tung; Einrichtung von Tauschbörsen und Servicebüros für ehrenamtliches Engagement; Einflussnahme auf die in­haltli­che Gestaltung von Erzie­hungs-, Beratungs- und Freizeit-Dienstlei­stungs­pro­grammen in Form von „Nutzer-Beiräten“; Schaffung von „Kinder- und Jugendparla­men­ten“ und Senioren-Beiräten mit politi­schem Mandat usw. Menschen, die psy­chosoziale Unterstützung in Anspruch neh­men, wer­den hier also nicht mehr als hilfebe­dürftige Män­gelwesen an­ge­sehen, die der pädagogischen Fürsorglichkeit bedürfen. In der Literatur finden sich viele Versuche, das was Empowerment (wörtlich übersetzt: Selbstbemächtigung; Selbstbefähigung; Stärkung von Eigenmacht und Autonomie) ausmacht, auf den Begriff zu bringen. Definitionen, die aus der Tradition der professionellen psychosozialen Ar­beit ent­stammen, betonen hingegen die Aspekte der Unterstützung und der Förde­rung von Selbstbestimmung durch berufliche Helfer. Validierung der negativen Wahrnehmung des Klienten von Selbst, Umwelt und Zukunft; die Erfahrung des Angenommen-Seins vermitteln - auch im Lichte negativer Selbstkognitionen („ich bin ganz unten“); Anschluss an negativ eingefärbte Lebenserfahrungen finden („joining“); das Erlittene wahrnehmen, Schmerz und Verzweiflung anerkennen und Mitgefühl kommunizieren; Perspektivwechsel: einen „ersten Hoffnungsfunken“ zünden; Mut machen und Kraft vermitteln für einen ersten Schritt aus der Hoffnungslosigkeit („sicher können Sie einen ersten Schritt in eine neue Richtung gehen“); „kleine“ Ziele der Lebensverbesserung gemeinsam definieren; Remoralisierung: die letzten Funken Lebenswillen, Hoffnung und Veränderungskraft betonen; Hoffnung wieder aufbauen; Ressourcen für die Erreichung kleinster erster Ziele aufsuchen; das commitment und die motivationale Kraft des Klienten stärken („ ich kann und will etwas verändern in meinem Leben“); „Stellvertretende Entscheidungen“ treffen, die den Betroffenen in eine Situation des Neuen und der Veränderung stellen; Entscheidungssituationen („in kleiner und verträglicher Dosis“) inszenieren; Entscheidungsspielräume eröffnen; verfügbare Entscheidungsoptionen transparent machen; anfänglich ggf. Grund­lage allen pädagogischen Han­delns ist hier die Anerkennung der Gleichberechti­gung von beruflichem Helfer und Klient, die Konstruktion einer symmetrischen Arbeitsbe­ziehung also, die auf die Attribute einer bevormundenden Fürsorglichkeit ver­zich­tet, die Verant­wortung für den Arbeitskon­trakt gleich verteilt und sich auf einen Bezie­hungs­modus des partner­schaftli­chen Aus­handelns einlässt.

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